Das DSC-Schadstofflexikon

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reduktive Dehalogenierung

Entfernung von Halogenen (insbesondere Chlor) aus Chemikalien/Stoffen. Unter reduktiver Dehalognierung im engeren Sinne versteht man die Entfernung von Halogenen aus Leichtflüchtigen Halogenierten Kohlenwasserstoffen (LHKW). Leichtflüchtige Halogenierte Kohlenwasserstoffe (LHKW) mit bis zu drei Chloratomen können durch mikrobielle Aktivität dehalogeniert werden. Diese Vorgänge laufen bevorzugt unter reduzierenden, also reduktiven Bedingungen ab. Tetrachlorethen (PCE) und Tetrachlormethan (Tetra) werden nur unter anaeroben, reduktiven Bedingungen von Mikroorganismen metabolisiert, wobei meist niedriger halogenierte, kanzerogene und toxische Metabolite wie Vinylchlorid und Chloroform entstehen.

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Resorption

Substanzübertritt von einem äußeren Verteilungsraum (Kompartiment, z. B. Lungenluft, Magen-Darm, umgebender Boden) in spezifische Gewebe des Organismus (z. B. Blut- oder Lymphbahn, bestimmte Zellen). 

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Respiration  (Atmung)

Bezeichnet bei Lebewesen die Aufnahme von Sauerstoff aus der Umgebung zur Energiegewinnung für die Verbrennung von Nahrungs- und Körperstoffen und die Abgabe des bei diesen Stoffwechselvorgängen entstehenden Kohlendioxid.

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Rodentizide

Pflanzenschutzmittel, Untergruppe Insektizide.

Von lat. rodere = nagen abgeleitete Bezeichnung für Mittel zur Bekämpfung von Nagetieren, im besonderen Mäuse und Ratten, aber auch Mittel zur Vertreibung oder Vertilgung von Maulwürfen, Hamstern und Bisamratten, Feld- und Hausmäusen. Der Chemismus der eingesetzten Stoffe umfasst anorgansche und organische Verbindungen.

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